Dienstbeginn: 06.03.2009 09:00
Dienstende: 06.03.2009 16:30
Am heutigen Tag bin ich wieder mit der Kollegin von gestern unterwegs gewesen.
Wir hatten zuerst eine sehr kurze Fahrt vom Krankenhaus in eine Reha-Klinik und wollten danach wieder zur Wache fahren, da wir für unseren nächster Auftrag noch ein wenig früh dran waren. Als wir uns beiläufig unseren Auftragszettel erneut anguckten, viel uns auf, dass die Ankunftszeit um eine Stunde vorverlegt wurde. Also drehten wir um und kamen dann gerade noch so pünktlich an unserem Einsatzort an. Dort angekommen sollten wir eine Patientin zum Augenarzt bringen, eventuell dort warten und sie dann wieder zurück bringen.
Da man uns in der Praxis aber schon sagte, dass es etwas länger dauern könnte, fuhren wir erst wieder zurück zur Wache.
Nach knapp zwei Stunden auf der Wache, konnten wir unsere Patientin endlich wieder zurückbringen. Ein Folgeauftrag für uns, musste von einem anderen Team übernommen werden, da wir ihn zeitlich hätten nicht mehr schaffen können.
Anschließend wuschen wir unser Auto und bekamen dann über die Sprechanlage einen weiteren Auftrag. Da unser Wagen nun fast schon sauber war, nahmen wir ein anderes Auto, was noch nicht gewaschen wurde und holten unseren Patienten von seiner Wohnung ab und brachten ihn zur ambulanten Strahlentherapie in ein Krankenhaus.
Der Patient hatte Knochenkrebs, deswegen setzten wir ihn in unseren Tragestuhl und trugen ihn aus der 1. Etage runter zu unserem Auto.
Während er behandelt wurde unterhielt ich mich mit der Frau, die uns begleitete. Sie erzählte mir, dass ihr Mann seit 50 Jahren Mitglied beim DRK wäre und sie zuerst versucht hätte einen Transport von DRK zu bekommen. Das DRK schien aber dieses nicht anzubieten und deshalb rief sie bei uns an und bei uns war alles kein Problem. Ich unterstütze ihre Aussagen noch und erzählte, wo sich die Johanniter noch engagieren. Nach unserem Gespräch kam sie zu dem Schluss: „Es ist gut, dass es Ihren Verein gibt”. (Was will man mehr ;-) ) - Ich gab ihr noch eine Visitenkarte von uns, die ich immer in der Tasche habe für solche Fälle, damit sie nicht jedes Mal ins Telefonbuch gucken muss.
Danach traten wir die Rückfahrt an, tankten anschließend, wuschen das Auto und machten Feierabend.